Oppelner Land

Oppelner Land

 Das Oppelner Land umfasst den Teil der Wojewodschaft Oppeln (woj. opolskie), der früher zum Herzogtum Oppeln gehörte sowie den Kreis Kreuzburg, der 1816 an den Regierungsbezirk Oppeln angeschlossen wurde. Es wird im Westen von den ebenfalls zur Wojewodschaft Oppeln gehörigen ehem. niederschlesischen Regionen um Namslau (Namysłów) und Brieg (Brzeg) sowie dem Neisser Land begrenzt. Der seit 1742 zu Preußen und heute zur Wojewodschaft Oppeln gehörige Kreis Leobschütz wird hingegen traditionell zum Troppauer Land gezählt.
Im Osten schließt sich die Wojewodschaft Schlesien (woj. śląskie), also v.a. der industrialisierte Teil Oberschlesiens an. Seit der Teilung Oberschlesiens 1922 wird das Oppelner Land insbesondere von polnischer Seite auch als „Oppelner Schlesien“ bezeichnet. Es weist zahlreiche Unterschiede zum hochindustrialisierten Ostteil Oberschlesiens auf, der heute zur Wojewodschaft Schlesien gehört.

Das "Oppelner Land" heute.


"Bauersleute aus Oberschlesien" (nach Krapitz), Lithographie aus Duller, Das Deutsche Volk, 1847.

 Der Norden des Oppelner Landes ist v.a. durch die großen Wälder gekennzeichnet, jedoch bereits in der Umgebung von Oppeln und Groß-Strehlitz wird der landwirtschaftliche Charakter der Region deutlich. Das Gebiet links der Oder ist wiederum im Norden durch die Forste um Falkenberg und Proskau, südlich davon aber durch fruchtbares Ackerland charakterisiert.
Heute handelt es sich beim Oppelner Land um das Herzland der Deutschen Minderheit in Oberschlesien. In zahlreichen Gemeinden des Oppelner Landes macht diese mehr als 40% der Bevölkerung aus. Daher sind die Ortschaften zweisprachig, polnisch und deutsch, ausgeschildert. Deutsch ist in diesen Gemeinden auch als offizielle Sprache zugelassen.

Sehenswürdigkeiten

links der Oder


rechts der Oder


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